Geschichte der Burg
Im 16. Jahrhundert entstand die Burg Birgel. Sie gehörte zu dieser Zeit der Familie "von der Ehren", deren Wappen noch heute in der Burg zu bewundern ist. Ursprünglich dienten die Gemäuer als Pferdezuchtgut.

In den Jahren 1840 -1842 wurde das Gebäude der jetzigen Schule errichtet. Besitzer der Burg war nun die Familie Schoeller, Vorfahren der heutigen Schoeller-Fabrik. Die Familie Schoeller legte um die Burg eine Kastanienallee und einen Park an. Noch aus dieser Zeit stammen die imposanten Kastanienbäume vor der Schule. Auch der angrenzende Sportplatz ist umrahmt von zahlreichen Bäumen, die früher zum Park gehörten.

Die Burg wies ursprünglich 4 Türme auf. Im zweiten Weltkrieg wurden 2 Türme so zerstört, dass sie nicht wieder aufgebaut werden konnten.

Im Jahre 1957 erwarb die Stadt Düren die schöne Wasserburg.
Ehe der Umbau von Burg Birgel in einer Schule begann, lebten dort 1955 noch die Familien Bentlage, Kamphausen u. Berekhoven.
Anfang der sechziger Jahre entstand diese Luftaufnahme von Birgel. Der Teil der Burg wo die Gymnastikhalle gebaut wurde ist noch zerstört.
16.07.1958
Richtfest
10.09.1959
Einweihung der neu geschaffenen vier Schulklassen, des Lehrmittelraumes, der Lehrerräume und der erforderlichen Toiletten.
1958 - 1959
Instandsetzung des Torturmes. Wiederherstellung und Erneuerung der im Krieg weitgehend verloren - gegangenen Barockhaube. Neuverschieferung des südlich anschließenden Gebäudes. Erneuerung der Fachwerkwand an der Hofseite.
1961
Ausbau des Verwalterhauses nördlich vom Torturm zu zwei Lehrerwohnungen. Dabei blieben die Aussenwände aus Bruchsteinmauerwerk mit der alten Fensterteilung erhalten. Reinigung des Burggrabens und Pflasterung des Hofraumes und der beiden Zugangsbrücken.
1961 - 1962
Ausbau des südlichen Stallgebäudes zu einer Lehrküche, einer Garage und ein Werkraum.
1963 - 1964
Ausbau des sogenannten neuen Wohnhauses mit dem nördlichen anschließenden Stallgebäuden zu einer Gymnastikhalle mit allen erforderlichen Nebenräumen. Im Erdgeschoss des Nebengebäudes wurde ausserdem ein Mehrzweckraum und im Dachraum eine weitere Lehrerwohnung eingebaut. Die Gymnastikhalle selbst nimmt beide Geschosse des ehemaligen zweigeschossigen Wohnhauses, unter Verzicht auf die Erdgeschossdecke, in Anspruch.
14.05.1964
Einweihung dieses letzten Bauabschnittes.
Das Projekt verschlang 1 Millionen DM.
So sah es um 1955 auf der Burg aus. Links ist der Zugang gerade noch zu erkennen.
Quelle: Bild und Text, Heimatbuch Birgel (Bentlage)
An der Spitze seiner Schüler zog Hauptlehrer Christian Heiden, nach dem Einweihungsgottesdienst in die neue Burgschule Birgel. Neben ihm trägt Resi Berekoven das Kreuz.
1968
Trennung von der Hauptschule, die Burg wird zur reinen Grundschule.